Feldbahn

Das am Karlschacht abgebaute Erz wurde ab 1924 über eine 1,2 km lange Feldbahn zum Barbaraschacht und dort unter Tage über den Luitpoldstollen zu den Hochöfen gebracht. 1940 wurde auch der dazwischenliegende Wetterschacht an die Feldbahn angeschlossen. Dadurch konnte jetzt auch einfach über Tage taubes (nicht verwertbares) Gestein vom und Betriebsmaterialen zum Wetterschacht transportiert werden.

Im Zuge der Stilllegung des Bergbaus wurde die Feldbahn 1967 abgebaut.

Feldbahn 1930er Jahre

Die Feldbahn führte von den Erzbunkern am Karlschacht, in der Nähe des heutigen Wander- und Volkssportvereins,  direkt zur Barbaraschachtanlage. Dort wurden die beladenen gewöhnlichen Grubenwägen durch den Förderschacht nach unten zum Luitpoldstollen gebracht. Die 150 t fassenden Erzbunker am Karlschacht konnten eine mehrtätige Förderung aufnehmen, so dass die Feldbahn nur an weinigen Tagen in der Woche betrieben werden musste.

Für den Transport wurden ursprünglich Benzol-Lokomotiven und ab 1940  Diesel-Lokomotiven eingesetzt.

Feldbahn 2025

Die Gleise der Schmalspurbahn mit einer Spurweite von 560 mm wurden 1967 vollständig abgebaut. Die ursprüngliche Trassenführung ist in der Nähe des Trafoturmes noch unter einem Heckenstreifen erkennbar. Weiter führte die Trasse dann entlang des heutigen Schotterweges am Hundezwinger vorbei und über die Straße "Auf dem Erzberg" zum Karlschacht.