Biotop Sauhülle
Am hinteren Erzberg, zwischen Wetterschacht und Karlschacht lag ein Bruchfeld aus den 19. Jahrhundert, dass sich über die Jahre etwa 15 m tief mit Wasser füllte und Sauhüllenweiher genannt wurde. Zwischen 1955 und 1964 wurde dieser Weiher mittels einer Seilbahn von der Luitpoldhütte aus mit 330.000 m3 Schutt und Schlacke befüllt und auf höherem Niveau eingeebnet. Der Bereich wurde anschließend abgesperrt um eine Selbstbepflanzung durch Samenflug zu ermöglichen. Im Laufe der Zeit verwuchs diese Halde bis sie schließlich 2022 vom Gehölz und Buschwerk befreit und in eine offene Landschaft mit Altgras umgewandelt wurde. Das insgesamt nahezu 1 ha große Biotop liegt abgeschieden zwischen einem Laub- und Nadelwald und grenzt über eine 10 m hohe, steil abfallende Böschung an die südlich gelegen Äcker, die Erzberg-Leite an.
