Bergbaulehrpfad

Die Absicht, die kulturhistorische und wirtschaftliche Bedeutung des Erzberges über einen Bergbaulehrpfad zu würdigen und den Menschen wieder in Erinnerung zu rufen, hat eine lange Vorgeschichte.

1998

Unter der versierten Mitwirkung eines ehemaligen technischen Amtsrates beim Amberger Bergamt, von Vertretern des heimatkundlichen Kreises und des Bergknappenvereins, sowie dem damaligen Stadtführer und Kreisheimatpfleger wurde ein "Bergbaulehrpfad" beschrieben, der über 30 Stationen rund um den Erzberg einen Ausflug in die Montangeschichte anbieten sollte. Der Bergbaulehrpfad verlief sich.

2006

Die Eisberg-CSU empfiehlt der Stadt Amberg einen Bergbau-Lehrpfad am Erzberg mit Hinweisschildern an den Stollen und Schächten, am Pulverturm und an weiteren Plätzen. Dieser so genannte "Eisenweg" sollte in den Förderkatalog des Naturpark Hirschwald aufgenommen werden. Der Eisenweg verlief sich.

2015

Vom früheren Leiter des Bergbaumuseums in Theuern wurde zusammen mit einem Ortsheimatpfleger im Konzept „Erzweg Luitpoldhütte“ ein lehrreicher Rundweg konzipiert, der vom Theresienstollen ausgehend, an der Luitpoldhütte vorbei in die Luitpoldhöhe zur Kirche St. Barbara und über Neuricht, dem Barbaraschacht und dem Pulverturm wieder zurückführte. Der Kulturausschuss stimmte grundsätzlich zu und beauftragte eine Kostenabschätzung und eine Prüfung auf Fördermöglichkeiten.

2018

Das Konzept „Erzweg Luitpoldhütte“ wurde von einer Designagentur kostenmäßig abgeschätzt und dem Kulturausschuss präsentiert. Zusätzlich wurden Optionen wie ein Eisenpanorama, ein Aussichtsturm und ein Landschaftskino am Erzberg sowie eine Ironman Skulptur in Amberg vorgestellt.

Der Kulturausschuss stimmte dem Konzept „Erzweg Luitpoldhütte“ mit den Optionen Eisenpanorama und Ironman zu und beauftragte die Verwaltung die Kosten zu konkretisieren und Fördermöglichkeiten zu prüfen. Ein Förderantrag wurde wegen ungeklärten Themen nicht gestellt. Der Erzweg Luitpoldhütte verlief sich.


Der "Erzweg Luitpoldhütte" war ausschließlich ein Lehrpfad zur umfassenden Darstellung der Geschichte des Erzberges unter Einbindung des Stadtteils Luitpoldhöhe.

Konzept  "Erzweg Luitpoldhütte" 

2020

In einem Projektteam, mit Vertretern aus dem Tourismus, Natur- und Landschaftsschutz, wurde beschlossen den ursprünglich  als Bergbaulehrpfad geplanten "Erzweg Luitpoldhütte" streckenmäßig und inhaltlich neu zu planen und ihn als „Erlebnisweg“ zeitgemäß auszuführen. Ein Vertreter mit einer Expertise zur Bergbaugeschichte war im Projektteam nicht ausgewiesen.

2024

Das Konzept „Erlebnisweg“ wurde von einem beauftragten Landschaftsarchitekten erstellt, kostenmäßig abgeschätzt und dem Kulturausschuss präsentiert. Das Konzept legt den Schwerpunkt auf Natur und Landschaft und beinhaltet zusätzlich touristische Attraktionen wie eine Holzkugelbahn und eine Panoramschauckel auf der Deponie. Bergbauthemen sind im Konzept und in der Kostenabschätzung inhaltlich nicht berücksichtigt.

Der Kulturausschuss stimmte dem Konzept zu und beauftragte die Verwaltung zur Umsetzung des Erlebnisweges. Im EU-Förderprogramm LEADER wurden mit dem Handlungsziel „Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt und Umweltbildung“ Fördermittel beantragt.


Der "Erlebnisweg" ist ein Erlebnisweg vorwiegend zur touristischen Erschließung eines Teils des Erzberges.

Konzept "Erlebnisweg"

2026

Quo vadis Bergbaulehrpfad?